Pflanz- & Pflegetipps für deine Setzlinge

 Hurra – deine Setzlinge sind angekommen!


Mit den folgenden Pflanz- und Pflegetipps machst du deine Jungpflanzen nun glücklich:

Was mache ich nachdem ich meine Setzlinge erhalten habe?

Je nachdem wie feucht die Erde der Setzlinge ist, gönne deinen Setzlingen Licht und wenn nötig etwas Wasser.

Tomaten, Aubergine, Andenbeere, Peperoni und Peperoncini, Gurken, Zucchini, Kürbisse und Melonen sowie heikle Kräuter wie Basilikum oder Dill ertragen keinen Frost. Unsere Empfehlung ist es, sie daher erst nach den Eisheiligen (finden 2020 vom 11. – 15. Mai statt) zu setzen. Ist es noch zu kalt, kannst du deine Setzlinge bis zu 10 Tage an einem hellen und warmen Ort (> 18 °C) hegen und pflegen. Regelmässig giessen nicht vergessen!



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Welcher Standort ist optimal?

Deine Fruchtgemüsesetzlinge lieben sonnige und (regen-) geschützte Standorte. Auf einem Balkon an der Hauswand, unter einem Vordach oder einem geschützten Ort im Gartenbeet. Tomaten neigen zu Pilzkrankheiten, wenn die Blätter dem Regen ausgesetzt sind. Ein Vordach oder sonst ein Tomatenvlies können deine Pflanzen schützen.

Blattgemüse wie Salate aber auch Kohlrabi und Randen gedeihen auch im Halbschatten bei weniger als 6 Sonnenstunden pro Tag prächtig.



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Wie gross muss das Pflanzgefäss sein und wie viel Platz brauchen die Setzlinge im Beet?

Hochwüchsige Tomaten, Andenbeeren, Zucchini, Gurken, Kürbisse und Melonen benötigen ein hohes Pflanzgefäss mit mindestens 25 Liter Erdsubstrat pro Pflanze. In einem niedrigen Balkonkistchen können sie nicht gut wachsen.

Auberginen, Peperoni und Peperoncini kommen auch schon mal mit 15 – 20 Liter Erdsubstrat pro Pflanze aus. Wir empfehlen torffreies Bio-Erdsubstrat. Generell ist mehr Erdsubstrat besser, da so weniger gegossen und gedüngt werden muss.

Salate, Kohrabi, Randen und viele Blumensetzlinge gedeihen auch im Balkonkistchen gut, da sie nicht so tiefe Wurzeln bilden.

Im Gartenbeet benötigen deine Andenbeeren ca. 100x100cm, Tomaten ca. 80x80 cm Platz . Auberginen ca. 60x 60cm und Peperoni und Peperoncini ca. 40x40cm.



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Wie pflanze ich meine Setzlinge ein?

Tomaten pflanzt du am besten tief ein – bis übers erste Blatt – und leicht schräg. So bilden die Pflanzen Seitenwurzeln und können mehr Wasser und Nährstoffe aufnehmen.

Andenbeeren, Auberginen, Peperoni und Peperoncini, Gurken, Kürbisse und Melonen kannst du Topfeben einpflanzen. Fruchtgemüse benötigt viele Nährstoffe. Am besten gibst du eine Handvoll Bio-Langzeitdünger wie z.B. Kompost in das Pflanzloch. Nach dem Einpflanzen Angiessen nicht vergessen!

Salate, Kohlrabi und Randen bis zur Erdkante des Setzlings einpflanzen. Sie sind anspruchslos und benötigen wenig Nährstoffe:

Bei Kräutern ist es ratsam die Wurzeln des Erdballens einzureissen oder einzuschneiden vor dem Einsetzen. Dies mag brutal wirken, aber so wissen die Wurzeln, dass sie mehr Platz haben und breiten sich aus.



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Und wie steht es mit dem Giessen?

Bitte giesse nie über die Blätter deiner Setzlinge, sondern direkt auf die Erde neben dem Stamm. So kann deine Pflanze viel mehr Wasser aufnehmen und sie ist stärker gegen Pilzkrankheiten geschützt.

Eine exakte Giessmenge können wir dir leider nicht nennen. Dies hängt von Lage, Wetter, Gefässgrösse und der Bodenfeuchtigkeit ab. Am besten du steckst deinen Finger einige Zentimeter tief in die Erde. Ist sie feucht nicht giessen, ist sie trocken – Giesskanne schnappen und los geht’s



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Muss ich düngen?

Fruchtgemüse benötigt viele Nährstoffe. Am besten düngst du dein Pflanzgefässe oder dein Beet im Frühjahr mit einem Bio-Langzeitdünger. Während der Vegetationsperiode deiner Setzlinge kannst du sie einmal pro Monat mit einem Bio-Flüssigdünger verwöhnen. Bitte halte dich aber genau an die Dosierung, da zu viel Dünger schädlich ist.

Du kannst einen biologischen Dünger einfach bei deiner Setzlngsbestellung mitbestellen.



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Was muss ich sonst noch beachten?

Je nach Sorte solltest du deine Tomaten regelmässig ausgeizen. Mitte August kannst du zudem die Spitze kappen, damit die Früchte so richtig ausreifen.

Du musst deine Tomaten und Andenbeeren und je nach Sorte auch die Auberginen aufbinden. Hierfür brauchst du einen dicken Stab und Garn.

Auberginen benötigen entweder ein Gewächshaus oder müssen mit einem Vlies geschützt werden, da sie extra wärmebedürftig sind.



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Und nun… Hände in die Erde und einpflanzen!

Wir wünschen dir eine gute Ernte!